Wir wollten einfach nur einen ruhigen Abend verbringen. Die Stadt schnurrte wie eine zufriedene Katze, Straßenlaternen malten goldene Streifen auf den Asphalt, und unsere Herzen schlugen in zwei Tönen: rot für das Verlangen, blau für die Vernunft. Wir hatten uns fest vorgenommen, heute nüchtern zu bleiben, um die Nacht zu genießen, ohne uns in Neonlichtern zu verlieren. Aber als das erste leise Summen aus dem Club hinter der Bar zu uns drang, klopfte etwas Unerwartetes an unsere Türen: der unwiderstehliche Rhythmus, der uns immer wieder zurückruft. „Vielleicht nur einen Tanz“, flüsterte Elayne, die immer die Erste war, die das Risiko ausprobierte, selbst wenn der Geruch von Alkohol noch wie ein süßer Nebel in der Luft hing. „Nicht heute“, sagten wir (Medu & Septron), aber unser Blick war bereits auf die Tür gerichtet.